Mit grundsoliden Finanzen und einem bewährten Vorstandsteam kann der SV Illschwang in die Zukunft blicken. Der größte Verein der Gemeinde übernimmt auch gesellschaftlich eine Anker-Funktion. Mit 722 Mitgliedern, aufgeteilt in 137 Kinder, 57 Jugendliche und 528 Erwachsene ist der SV Illschwang der mit weitem Abstand größte Verein in der Gemeinde.Beim Sportverein steht nach den Neuwahlen bei der Hauptversammlung in den nächsten zwei Jahren Martin Luber weiter an der Spitze.

Auf geselliger Ebene gab es seit 2020 nur die Sportplatzkirwa in verkleinerter Form, sowie ein vereinsinternes Weinfest, beides unter Beachtung der Coronaregeln. Dank der guten Kontakte zum Kreisjugendring, die zu dessen Vorstandsmitglied Henner Wasmuth bestehen, konnten vier kleine Mini-Tore für die kleinsten Fußballer angeschafft werden.

Martin Luber ging auch auf einige Maßnahmen im Sportheim und auf dem Sportgelände ein. So wurden Ballschränke, die sich noch im alten Sportheim befanden, im Neuen eingebaut. An der Heizung erfolgten Wartungsarbeiten und der Einbau einer neuen Zündung. Auch die Entkalkungsanlage wurde überholt. Der ins Auge gefasste Abriss des alten Sportheims mit Neuplanung des Geländes erfolgte aufgrund von Corona vorerst nicht weiter. Der Vorsitzende merkte an, dass der dortige Keller erhalten bleiben muss, weil sich in diesem Bereich die Drucksteigerungsanlage befindet. Im Kellerbereich erfolgte die Montage einer Solarlüftungsanlage und der Einbau einer neuen Eingangstür. Ein großer Brocken war in den vergangenen zwei Jahren die Erneuerung der Flutlichtanlagen am Sportgelände und am Schulsportplatz. Die Installation der Anlagen erfolgte im Zeitraum zwischen Januar und April 2021.

Erfreulich sei, so Luber, dass Norma Brand, zuständig beim SVI für das Kleinkinderturnen, 2021 erfolgreich den Übungsleiterschein des BLSV abgelegt hat. Der für das Sportheim laufende Vertrag mit der Brauerei Glossner kann 2023 gekündigt, verlängert oder neu ausgehandelt werden. Er bedauerte es auch, dass das Hallenmasters in den letzten beiden Jahren wegen Corona nicht stattfinden konnte. Zuversichtlich zeigte er sich, dass es im nächsten Jahr wieder in gewohnter Weise durchgeführt werden kann.

Durch die Pandemie habe der Sportverein insgesamt zwar Einnahmeverluste hinnehmen müssen, sei aber insgesamt gut durch diese Zeit gekommen. Erfreulich war die Überbrückungshilfe, die es vom Staat gegeben habe. Um die vielfältigen Anforderungen an den SVI gut bewältigen zu können, beschloss der Vereinsausschuss die Anschaffung eines neuen Software- und Verwaltungsprogramms. Umfassend waren die Berichte aus den verschiedenen Sparten, in denen aktiv Sport betrieben wurde. Kassier Robert Luber hatte erfolgreiche Nachrichten für die Mitglieder. Mittlerweile zum 29. Mal trug er seinen Finanzbericht vor. Der Verein habe keine Verbindlichkeit und sei schuldenfrei. Erfreulich waren die Bescheide des BLSV über die Gewährung von Staatsmitteln für den Sportheimbau und die Flutlichtanlage. Das Restdarlehen für den Bau des neuen Rasenspielfeldes sei getilgt. Karl Burger betonte, dass es bei der Prüfung mit Richard Koller keinerlei Beanstandungen gegeben habe. Der SVI stehe auf gesunden Beinen. Durch die zu erwartenden Zuschüsse werde die Finanzlage weiter verbessert. Mit Robert Luber kümmere sich ein ausgesprochener Fachmann um diesen Bereich.

Bei den Neuwahlen bestätigten die Mitglieder Martin Luber für weitere zwei Jahre als Vorsitzenden des SVI. Sein Vize ist Werner Englhard. Die Kasse bleibt bei Robert Luber, den Matthias Falk unterstützt. Die Schriftführung übernimmt Rebecca Sellner. Als Beisitzer arbeiten Albert Ehras, Manuel Pickel, Harald Janker, Heidi Maul, Günther Englhard, Christopher Herzog, Patrick Sellner und Uli Heldrich mit. Die Kassenprüfung obliegt Karl Burger und Richard Koller.

Der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Adrian Zeller lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft. Gerne unterstütze man den SVI bei gezielten Anschaffungen. Er lud ein zum Open-Air am 30. Juli auf dem Sportgelände. Zweiter Bürgermeister Benjamin Hiltl übermittelte die Grüße der Gemeinde. Er bestätigte der Vorstandschaft, in schwierigen Zeiten einen guten Job gemacht zu haben. Er dankte allen, die sich beim SVI in die ehrenamtliche Arbeit einbringen. Monatelang sei es nicht möglich gewesen, sich aktiv zu betätigen. Abschließend betonte Hiltl: „Ihr alle sorgt dafür, dass der SVI als gesellschaftliche Stütze, generationsübergreifend von Jung bis Alt in unserer Gemeinde nicht mehr wegzudenken ist.“

Bild und Text: Norbert Weis